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Philharmonie in Essen

 

 

 

Etwa 30 Besucher, davon 8 KLM-Mitglieder bildeten die Besichtigungsgruppe am 18.03.2012 in der Philharmonie Essen. In einer kurzen Einführung über den Werdegang der heutigen Philharmonie erfuhren wir von dem Bau des ersten Konzertsaals 1864 an gleicher Stelle im Stadtgarten, er wurde Stadtgarten-Saal genannt. 1901 wurde das Haus abgerissen und der Saalbau errichtet. Die Einweihung fand im September 1904 statt. Nach der Zerstörung durch Kriegseinwirkung im Juli 1943 wurde der Konzertsaal 1949 – 1954 wieder aufgebaut. Gut 40 Jahre war der Saalbau Anlaufstelle für kulturelle Veranstaltungen, bis die Essener Philharmoniker die Akustik des Raumes und die Bestuhlung auf der horizontalen Ebene nicht mehr für zeitgemäß hielten und sich weigerten in dem Konzertsaal zu musizieren.

Für 75 Millionen  €, der Betrag maßgeblich durch Spenden aufgebracht, wurde der Saalbau von 2001 – 2004 renoviert und nennt sich seitdem Philharmonie Essen. Der Konzertsaal, (Alfred Krupp Saal) bietet auf  800 qm 1906 Besuchern Platz. Die Stuhlreihen wurden auf einer schiefen Ebene angeordnet. Eine Orgel mit 4502 Pfeifen, 62 Register und 3 Manualen wurde installiert. Spanische Trompetenpfeifen, horizontal Richtung Zuhörer angeordnet, sorgen für einen voluminösen Klang. Die sogenannten bunten Räume im Obergeschoss boten besondere Überraschungen. Der gelbe Raum hat Wandverkleidungen aus Zitronenbaumholz, der grüne Saal eine Verkleidung aus Birnenbaumholz. Es war ein Rundgang mit interessanten Details. Aus organisatorischen Gründen war eine Besichtigung der technischen Ausstattung in 10 m Tiefe nicht möglich. Schade!

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[Philharmonie]